Was ist ein Prak-tisch? Hmmm... darüber müsste ich erst mal nachdenken? Definitiv ein Tisch, vielleicht falsch geschrieben? Muss es sein : Brak-Tisch mit B statt P?
Ich kenne brakliegende Weiden, die sind einfach nicht landwirtschaftlich unterhalten, also liegt da Erde, Zweigen, Steine und wächst kein Korn, kein Heu, oder so...
Also ein Brak-tisch wäre dann so etwas wie ein Tisch, wo nur Gegenstände darauf liegen, die nichts mit einander zu tun haben und die doch zu bearbeiten sind. Oder meint man ein Pack-Tisch. Das gibt's. Am Weihnachten, im Supermarkt. Wo buntes Papier und ebenso bunte Schleifen gratis auf dich warten. Um Geschenke zu verpacken, damit man es nicht mehr zu Hause erledigen muss und die Liebste so nicht raten kann, was im Päckli ist. Wenn ich kommen, gibt's meistens kein Papier mehr... Und Klebeband ist auch alle.
Ein Prak-Tisch, ein Tisch voller Gegenstände, die eine sinnvolle Bedeutung haben, wie zum Beispiel die Kleberolle, oder der Feinschäler, oder die Papierklemme. Oder Harrgummi, Wet-Gel und andere unversichtbare Sachen...Und alles bunt durcheinander, aber in übersichtlichten Form, schön geordnet nach Funktionalitäten. Nie mehr suchen, nie mal nie-mehr-finden und wo -ist-das-Zeug hin!
Gott, wie Praktisch!
Montag, 22. Februar 2010
Köder
Heute, 1720h, Es meldet sich am Telefon eine rauhe Frauenstimme mit unverkennbaren St Galler Dialekt. Sie bedankt mich, dass Ihre Firma so eine gute Kundin hat und genau für diese Kunden hat ihre Firma jetzt etwas, was ich sonst nicht im Laden finde, aber zuerst müsse sie ein paar statistische Fragen stellen. Ob ich die Firma kenne (Bin Kunde?), ob ich bereits etwas gekauft habe (Bin Kunde?). Ich atme langsam wieder aus, das kann ja heiter werden, aber es ist Montag, und ich habe sonst nichts zu tun als telefonieren. Was soll's ? Vielleicht muss ich es machen wie im Jim Carrey in der Jasager Film, einfach mal "offen" sein für etwas, also stehe ich gerne mal ein bisschen gerader und antworte geduldig auf ihren Fragen. Ob ich lismele ? Wie bitte. Nun im Hochdeutsch : ob ich stricken tue. Aha, verstanden, Nö, mit Stricken kenne ich mich nicht aus. Die erste Nein ins Profil, ich sehe es bereits vor mir. Wieviel Sekunden muss sie wohl reden, bis sie Geld verdient. Ich schüttele diese böse Gedanken von mir ab und höre weiter zu. Ob ich gerne koche? Ob ich gerne Gäste habe, denn für nur CHF 4.95 könnte sie mir Deko zusenden. Nö danke, verzichte, Deko von Ihre Firma gefällt mir nicht, im Katalog gross und im Shops/Reality winzig und überteuert. Ja, aber es ist wirklich ein Angebot, donnert sie weiter also verbeisse ich mich nochmals und höre die weitere 20 Sekunden an, Kinder habe ich ja (na klar, sie hatte meine Tochter am telefon, scharfsinnig!) . Sie könnte mich jede Monat für nur CHF 4.95 Bastebogen zusenden. Ich lache, das wäre ziemlich unklug, meine Töchtern sind Teenager..
Naja, ich höre formlich, wie ihr die Sachen abhanden kommen, ähm, gibt es dann echt nichts, was sie mir anbieten kann? Wie wäre es mit Lesen, für die gute Kundin den Brown ? Nö, Dan Brown habe ich bereits. Oder denn ein Kochbuch von Aldi und Lidl? Nö, danke, verzichte...
Sie holt aus, nun aber haspelt sie weiter und holt ihren letzten Trumpf aus den Aermel : eine Versicherung! Wie wäre es mit einer Versicherung.
Nun bin ich das Plaudern eindeutig satt, ich rede schnell auf sie ein : Sie, ich kenne mich bestens aus mit Versicherung, denn da arbeite ich, also wenn Sie fünf Minuten haben, dann kann ich Ihnen ein Angebot machen, da können Sie gar nicht nein sagen.
An die andere Seite, ist die Linie plötzlich tod...
Naja, ich höre formlich, wie ihr die Sachen abhanden kommen, ähm, gibt es dann echt nichts, was sie mir anbieten kann? Wie wäre es mit Lesen, für die gute Kundin den Brown ? Nö, Dan Brown habe ich bereits. Oder denn ein Kochbuch von Aldi und Lidl? Nö, danke, verzichte...
Sie holt aus, nun aber haspelt sie weiter und holt ihren letzten Trumpf aus den Aermel : eine Versicherung! Wie wäre es mit einer Versicherung.
Nun bin ich das Plaudern eindeutig satt, ich rede schnell auf sie ein : Sie, ich kenne mich bestens aus mit Versicherung, denn da arbeite ich, also wenn Sie fünf Minuten haben, dann kann ich Ihnen ein Angebot machen, da können Sie gar nicht nein sagen.
An die andere Seite, ist die Linie plötzlich tod...
Sonntag, 21. Februar 2010
Körperwelten, Puls 5 Zürich
Your mind does not want to know what you body wants to say so you better start...Also nach 2.5 Stunden hatten Stella und ich alles gründlich angeschaut, kommentiert und diskutiert und kamen zum selben Schluss : unser Körper ist eine fantastische Machine, eine Kombination von den besten Hersteller der Welt : in uns häust eine Chemiefabrik, eine Verarbeitungswerkstadt, ein Komputerhersteller, ein Uhrmacher, ein Prezisionsmesstechnikfirma, kilometer lange Leitungen im besten Material!
Und trotzdem gehen wir so verschwenderisch mit uns um, also ob es kein Morgen gäbe.
Die Plastiken selber, sind gut verständlich. Klar hatte ich ein bisschen Mühe, alles in Englisch zu übersetzen, aber zum Glück gibt es Französich, wobei den Sprung nach Englisch kleiner wird (Latein/Englisch - he wie geht das?). Beispiel gefällig : "L'estomac" in F, ist "the stomach" in E, hat aber nichts mit "Magen" in D gemein, ausser die Bedeutung. Und Adipositas lässt sich via F viel leichter erklären anstatt Fettleibigkeit, das deutsche Wort versuchen zu übersetzen in E.
Wie war das? Knorpel = cartilage (cartilage für den Franzosen). very simple, nicht?
Wir staunten, wir diskutierten, wir bewunderten unsere 7 m darm...Ist das alles in us?
Anschliessend gingen wir in einem indischen Bar, wo schöne Blumen und eine ebenso schönes Menü auf uns warteten. Schliesslich müssen wir die 7 m etwas zu tun geben.
Und trotzdem gehen wir so verschwenderisch mit uns um, also ob es kein Morgen gäbe.
Die Plastiken selber, sind gut verständlich. Klar hatte ich ein bisschen Mühe, alles in Englisch zu übersetzen, aber zum Glück gibt es Französich, wobei den Sprung nach Englisch kleiner wird (Latein/Englisch - he wie geht das?). Beispiel gefällig : "L'estomac" in F, ist "the stomach" in E, hat aber nichts mit "Magen" in D gemein, ausser die Bedeutung. Und Adipositas lässt sich via F viel leichter erklären anstatt Fettleibigkeit, das deutsche Wort versuchen zu übersetzen in E.
Wie war das? Knorpel = cartilage (cartilage für den Franzosen). very simple, nicht?
Wir staunten, wir diskutierten, wir bewunderten unsere 7 m darm...Ist das alles in us?
Anschliessend gingen wir in einem indischen Bar, wo schöne Blumen und eine ebenso schönes Menü auf uns warteten. Schliesslich müssen wir die 7 m etwas zu tun geben.
Dance
Es war wieder so viel los, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht beim Tanzen? Ja, wäre sicher nicht schlecht. Am Montag schlecht geschlafen, wird es uns morgen gelingen, den ersten Clubabend durchzuführen? Und es kam wie es kam, trotz Pannen ( = CD Anlage liesst keine selbstgebrannte CD's), Pech (= Alle Tanzbegeistere Lehrer hatten nur Selbstgebrannte dabei) und Pleiten ( = die andere CD's waren ziemlich alt und hatten ab und zu Schluckauf), kam am Schluss jeder zu mir und sage, Hey, die Saal ist super! Musik kriegen wir schon hin! Danke fürs Organisieren, war echt toll!
Mir war schon um einiges leichter ums Herz...
Am nächsten Tag waren bereits einige Ideen von unserem Tanzclubfans mehr im Briefkasten.
Es funktioniert ! Juhui!
Mir war schon um einiges leichter ums Herz...
Am nächsten Tag waren bereits einige Ideen von unserem Tanzclubfans mehr im Briefkasten.
Es funktioniert ! Juhui!
Montag, 15. Februar 2010
Ruhe im Haus
Es ist doch schon beruhigend, zu wissen, wenn alles ok ist, wenn alle in guten Händen sind, wenn es mein Nichte in Bilbao gut geht, wenn es meine Eltern gut geht. Das beruhigt. Und alles wird gut, sprach der weisse Mann und pflückte mit langen, schmalen fingern andachtig in seinem Bart.
(ich lese zur Zeit wieder Robin Hobb, deshalb die blumige Aussprache)
Ich hoffe, Morgen geht auch gut? Da bin ich mir noch nicht so sicher, die Empfangsdame hat bereits 2 x angerufen, um sich zu vergewissern, dass ich keine Konzertbestühlung wollte, nur ein Steh- Apéro. Und dar Hauswart rief an, ob er wirklich nicht bestühlen muss, nur Stehtische?
Beides Ja, und ich biss mir auf meine Zunge, um den Rest zu verschweigen. Den Rest? Ja. Grosses geheimniss. Bis Morgen. Dann nachher wird es Mittwoch. Und dann muss ich wahrscheinlich feiern oder weinen. Ich weiss es nicht. Schauen wir mal...
(ich lese zur Zeit wieder Robin Hobb, deshalb die blumige Aussprache)
Ich hoffe, Morgen geht auch gut? Da bin ich mir noch nicht so sicher, die Empfangsdame hat bereits 2 x angerufen, um sich zu vergewissern, dass ich keine Konzertbestühlung wollte, nur ein Steh- Apéro. Und dar Hauswart rief an, ob er wirklich nicht bestühlen muss, nur Stehtische?
Beides Ja, und ich biss mir auf meine Zunge, um den Rest zu verschweigen. Den Rest? Ja. Grosses geheimniss. Bis Morgen. Dann nachher wird es Mittwoch. Und dann muss ich wahrscheinlich feiern oder weinen. Ich weiss es nicht. Schauen wir mal...
Sonntag, 14. Februar 2010
Wie Weiter?
Ich starte auf die Visitenkarte. Und dann nahm ich den Hörer und drückte die Nummer ein. Eine Frauenstimme meldete sich. Ja, sie könne schon die Tiere an sich nehmen, allerdings nur kastrierte Männchen. Ich erklärte ihr die Situation. Fühle mich immer noch miserabel. Aber es ging nicht anders.
Zuhause erklärte ich nochmals, diesmal meine Tochter
Und Freitagabend ins Kino meiner beste freundin, nochmals...
Es fühlte sich immer noch nicht leichter an. Am Samstag war es dann soweit. Wir kurvten in die Umgebung umeinander, alsob wir etwas hinauszögeren wollten. Aber irgendwann war es dann soweit.
Die Frau zeigte uns ihren Stall mit ca. 50 Meeris, alle putzmunter und glücklich. Ich stand da ein bisschen verloren zwischen alle Käfige und Gehege. Wollte auf Tapfer und Gross spielen, doch meine Tochter war die tapfere, sie war die Grosse. Sie hatte noch ein paar Fragen, aber das Los war bereits entschieden und so wanderten unsere Meeris in einem neuen Gehege mit neuen Freunden.
Im Auto fragte ich meine Tochter, ob sie bereits vergessen haben, wo sie waren? Sie dachte ja.
Zuhause erklärte ich nochmals, diesmal meine Tochter
Und Freitagabend ins Kino meiner beste freundin, nochmals...
Es fühlte sich immer noch nicht leichter an. Am Samstag war es dann soweit. Wir kurvten in die Umgebung umeinander, alsob wir etwas hinauszögeren wollten. Aber irgendwann war es dann soweit.
Die Frau zeigte uns ihren Stall mit ca. 50 Meeris, alle putzmunter und glücklich. Ich stand da ein bisschen verloren zwischen alle Käfige und Gehege. Wollte auf Tapfer und Gross spielen, doch meine Tochter war die tapfere, sie war die Grosse. Sie hatte noch ein paar Fragen, aber das Los war bereits entschieden und so wanderten unsere Meeris in einem neuen Gehege mit neuen Freunden.
Im Auto fragte ich meine Tochter, ob sie bereits vergessen haben, wo sie waren? Sie dachte ja.
Artgerecht
Es war ein Schock. Zu hören dass wir nicht artgerecht Tiere halten. Und das nicht, weil die Behäusung nicht gut war, oder das Essen nicht stimmte, oder wir die Tiere mishandelten. Nein, die Tierärztin fand unsere beide Meeris süss, quietschfidel und ausser Milben war nix falsch an den Tieren auszusetzen, ausser...
Sie sind 3 Jahre alt. Und Männlich. Und unkastriert. Beide.
Das geht nicht. Kein Weibchen. Keine Spielchen.
Aber, konterte meine Tochter, es sind doch Brüder!
Geht nicht, sagte die Tierärztin resolut. Sie wissen das gar nicht mehr. Nun sind es nur noch Konkurrenten. Schwerfällig gingen wir heim. Unserem Gewissen donnerte uns 10 Pfund mehr auf den Rippen. Nicht "Artgerecht". Baf. Da lag das Wort auf den Untersuchungstisch. Wir sollten sie trennen und schleunigst Weibchen suchen und dann dürften die Meeris endlich ein glückliches Leben haben. Wir haben sie 3 Jahre lang den Spass verboten. Autsch...
Und, weil es bereits eine Überbevölkerung gibt, sollten wir sie auch noch kastrieren lassen.
Zuhause müsste ich mich erst mal setzen.
Sie sind 3 Jahre alt. Und Männlich. Und unkastriert. Beide.
Das geht nicht. Kein Weibchen. Keine Spielchen.
Aber, konterte meine Tochter, es sind doch Brüder!
Geht nicht, sagte die Tierärztin resolut. Sie wissen das gar nicht mehr. Nun sind es nur noch Konkurrenten. Schwerfällig gingen wir heim. Unserem Gewissen donnerte uns 10 Pfund mehr auf den Rippen. Nicht "Artgerecht". Baf. Da lag das Wort auf den Untersuchungstisch. Wir sollten sie trennen und schleunigst Weibchen suchen und dann dürften die Meeris endlich ein glückliches Leben haben. Wir haben sie 3 Jahre lang den Spass verboten. Autsch...
Und, weil es bereits eine Überbevölkerung gibt, sollten wir sie auch noch kastrieren lassen.
Zuhause müsste ich mich erst mal setzen.
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